19.Januar 2017
Meine stolze Einsamkeit hatte:
Angst vor Verlust, Angst vor Verletzung, Angst vor meiner eigenen Größe, Angst mich zu verletzen, Angst mich loszulassen, Angst wieder allein zu sein,
Das Denken – alles auf meine Schultern zu tragen – nur ich kann das niemand sonst,
Ich kann das nur alleine! Ich bin alleine und brauche niemanden! Ich will alles alleine machen! Wenn ich etwas nicht bekomme, werde ich trotzig!
Das beinhaltete meine stolze Einsamkeit.

Ich war hin- und hergerissen. Ich habe meiner Vertrauten geschrieben und habe Sie verwirrt. Ich wusste nicht was ich sagen wollte – mal so mal so.
Ich war komplett aus der Norm. Ich habe meine eigene Schlacht gekämpft und war machtlos. Ich wollte nicht erkennen, dass ich nicht alleine bin.
Was für ein Vollidiot ich war!
Nein, es ist keine Erniedrigung von mir selbst.
Es ist die Wahrheit zu meinen ich kann alles alleine.
Dabei rede ich die ganze Zeit von Gemeinschaft, das wir nicht alleine sind und das sind wir auch nicht.

Mein Ursprungsgedanke ist: Wir sind eine Gemeinschaft. Wir sind nicht alleine. Wir helfen uns gegenseitig. Wir halten zusammen, egal was kommt.
Das sind die wahren Gedanken, die ich in mir trage.

Nicht die stolze Einsamkeit.

Meine Vertraute hat mir gesagt, dass nur durch mangelnde Kommunikation Missverständnisse, es persönlich nehmen und ohne Nachzufragen wie das gemeint ist zu Trennung führt. Wenn die Kommunikation, die Offenheit aufhört, hört die Beziehung, der Kontakt auf. Das habe ich auch immer gesagt SMILE. Und das stimmt!

Die Vertraute und Ihre Freundin haben mich unterstützt im Wirbelsurm des Schlachtfeldes, mich wieder zu erkennen. Alleine wäre ich wahrscheinlich eine lange Zeit zerschmettert gewesen. Dafür Danke ich Euch Beiden von ganzem Herzen.

Endlich weiß ich, das ich nicht alleine bin und wenn ich Hilfe brauche werde ich sie erhalten. Das weiß ich jetzt!

In Liebe
Euer Joshua Sung-Chong